Wer sich für ein Jurastudium entscheidet steht einer großen Auswahl an deutschen Universitäten gegenüber, die das Studium der Rechtswissenschaften anbieten.

Wir möchten Ihnen einen Überblick geben, wo Sie die beste Universität für Ihr Jura-Studium finden.

Es gibt gleich mehrere Universitäten, die seit einiger Zeit an der Spitze der Bewertungen stehen. Unter ihnen sind Bayreuth, Passau, Düsseldorf, Bielefeld, Frankfurt an der Oder, Freifswald, Freiburg, Mannheim, Jena, Münster, Osnabrück und auch die private Bucerius Law School in Hamburg.

Am Ende des Rankings stehen Universitäten wie München, Köln, Leipzig, Marburg, Erlangen/Nürnberg, Frankfurt am Main, Bochum und Bonn.

Wenn zwischen Universitäten ein Ranking gemacht wird, dann werden normalerweise die Forschungsgelder und -reputation, die Betreuung, die Ausstattung der Bibliothek, sowie die Studiensituation insgesamt bewertet.

Wenn Sie nun nach einer geeigneten Universität für sich suchen, dann sollten Sie beachten, dass womöglich nicht jedes der Kriterien für Sie gleich relevant ist.

Sie sollten auch beachten, das es an vielen Universitäten der Rechtswissenschaften einen Numerus Clausus gibt. Wenn Ihre Abiturnoten allerdings nicht ganz so prickelnd waren, gibt es auch einige Orte, an denen Sie ohne bestimmten Notenschnitt Jura studieren können, dazu gehören die Universitäten Jena, Erlangen-Nürnberg, Greifswald, Halle-Wittenberg, Passau, Regensburg, Trier und Würzburg.

Sie können aber neben dem klassischen Jura-Studium auch an zahlreichen anderen Universitäten oder Fachhochschulen Rechtsfächer studieren. Gerade in Fachhochschulen werden als Universität für angewandte Wissenschaften oft weniger wissenschaftliche dafür aber um so praxisnähere Studiengänge angeboten, so beispielsweise Wirtschaftsrecht oder Arbeitsrecht. Absolventen schließen mit einem Bachelor ab und können beispielsweise in der Rechtsabteilung eines Unternehmens tätig werden. Wer allerdings, Richter, Staatsanwalt oder Rechtsanwalt werden möchte, dem bleibt der klassische Weg des 9-semestrigen Studiums mit einem anschließenden zweijährigen Referendariat nicht erspart.

Ein weiterer Weg, Rechtswissenschaften zu studieren ist der eines dualen Studiums. Diese Möglichkeit wird oft von Behörden wie der Polizei, von Rentenversicherungen, Finanzämtern, Ministerien und Kommunalverwaltungen angeboten.