Eine Studie von McKinsey hat erfasst, was für Juristen die Eintrittskarte in die Topjobs ist. Demnach trifft auf die obersten 10 Prozent der Jurastudenten folgendes zu:

  • Sie haben in Durchschnitt eine Abiturnote von unter 1,5.
  • Sie absolvieren ihr Studium rund ein Jahr unter der Mindeststudienzeit.
  • Sie absolvieren während des Studiums mindestens drei Praktika.
  • Sie sprechen neben Englisch noch mindestens eine weitere Fremdsprache.
  • Sie haben bereits im Ausland gearbeitet oder studiert.

Was es aber neben all dem braucht, um eine Eintrittskarte in die Topjobs zu habe ist besonders in Jura einerseits eine gute Examensnote und andererseits eine renommierte Universität, an der das Studium abgelegt wurde. Es gibt mehrere Universitäten, die regelmäßig in den Rankings um die besten juristischen Fakultäten ganz vorne liegen, das sind Freiburg, Passau und Heidelberg.

Eine alte Regel besagt, dass gute Leute dorthin gehen, wo auch andere gute Leute sind. Und genau von diesem Prinzip kann die Universität Heidelberg schon seit mehreren Jahrhunderten profitieren. In Heidelberg steht nicht nur die älteste Universität Deutschlands, sondern auch jene, die im Ausland mit Abstand am bekanntesten ist. Somit zieht Heidelberg schon seit jeher Spitzenprofessoren an und diese wirken wiederum als Magnet auf Studenten. Immerhin werden in Heidelberg deutschlandweit die meisten Promotionen im Fach Jura abgegeben. Auch gibt es für Heidelberg pro Studienplatz jährlich die meisten Bewerber.

Dabei gilt das Jurastudium in Heidelberg als sehr herausfordernd und genau darauf legt die traditionelle Universität auch viel Wert – auf eine gute Qualität, strenge Prüfungen und hohe Anforderungen.

Trotz der guten Abschlüsse zieht es die Heidelberger Jura-Absolventen immer weniger in den Staatsdienst, sondern immer mehr in die internationalen Law Firms. Daher hat die Universität ein Programm ins Leben gerufen, das auf eine anwaltsorientierte Juristenausbildung abzielt. Dafür gibt es auch ein eigenes Zentrum, das die Kooperation mit namhaften Kanzleien koordiniert.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich die Universität Heidelberg am meisten für die Einführung von Studiengebühren einsetzt.